Zitate
Hat man die Liebe durchgeliebt, Fängt man die Freundschaft an.
Heinrich Heine
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
Heinrich Laube
Es gibt Augenblicke, wo die Welt sich selber richtig einschätzt. Wer sich gar nichts aus ihr macht, gewinnt in ihren Augen, wie ich oft bemerkt habe; souveräne Verachtung kann sogar wie eine Empfehlung wirken, wenn es sich um eine wahre, aufrichtige, naive Verachtung ohne Affektion und Großsprecherei handelt.
Nicolas Chamfort
Geh in die Nacht hinaus, und schau in die Sterne, und du bist frei!
Friedrich von Gagern
Der Intellekt hat alles derart zerfleischt, daß man vor nichts mehr Ehrfurcht empfindet.
Jakob Boßhart
Es ist eine große Sünde, fremdes Gut zu stehlen.
Voltaire
Wir streuen unser Gift auf andrer Ruhm aus Zärtlichkeit für unsern eignen.
Heinrich Leuthold
Halbe Bildung ist verderblicher als Unwissenheit.
Karl Emil Franzos
So sauer ringt die kargen Lose Der Mensch dem harten Himmel ab, Doch leicht erworben, aus dem Schoße Der Götter fällt das Glück herab.
Friedrich von Schiller
Hebet die Blicke, die trübe sich senkten, Hebet die Blicke, des Schönen ist viel.
Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis
Die besten Zitate von Karl Egon Ritter von Ebert, Friedrich von Schiller, Cäsar Otto Hugo Flaischlen
Wer liebt, will lieben – und weiter nichts!
Johann Anton Leisewitz
Das Lebensglück wird in der Regel weit weniger durch äußere Faktoren, als durch die herrschende Grundstimmung des Gemüts bedingt.
Gustav Rümelin
Wir sollen selbstbewußt und mit Absicht in die Naturordnung eingreifen, soweit wir irgend können. Jede Position, die wir dem Zufall abgewinnen, ist ein Sieg menschlicher Kultur.
Gustav von Schmoller
Einsamkeit scheint vielen ein schweres hartes Ding. Und doch ist sie für den, der sie recht zu nutzen weiß, die Quelle des wahren Frohsinns, der echten, tiefsten Freuden des Lebens.
Hans Gaefgen
Im Epischen ist etwas von gefrorner Überflüssigkeit.
Karl Kraus
Es saß schon mancher Maler in müßiger Stunde vor seinem Spiegel und zeichnete sich selbst. Warum sollt' ich's nicht auch?
Heinrich Daniel Zschokke
Der Wille, die Zentralkraft des Charakters, muß in der Gewohnheit der Entschlossenheit gesucht werden, sonst wird er nicht fähig, weder dem Bösen zu widerstehen, noch dem Guten zu folgen.
Samuel Smiles
Wer allen Wert auf sein Äußeres setzt, bekennt damit, daß er den höheren inneren Wert freiwillig versäumt oder schon verloren hat.
Heinrich Daniel Zschokke
Eine schöne Hand ziert den ganzen Menschen.
Heinrich Heine
In dem Grade werden wir beim Erscheinen unseres ewigen Richters unbesorgt sein, als wir jetzt gewissenhaft und aufmerksam über unsere Fehler wachen.
Johann Friedrich Gregorius
Viele Albernheiten sagt man in der Gesellschaft aus bloßer Lust am Reden. Der junge Mensch, der etwas auf sich hält, geht dagegen leicht bei seinem Eintritt in die Welt auf der anderen Seite hin fehl: um nämlich zu reden, wartet er auf eine Gelegenheit, die ihn etwas ganz besonders Schönes oder Bedeutendes sagen ließe, und so kommt er über dem Warten oft gar nicht zum Sprechen.
Giacomo Graf Leopardi
Die Aufgeregten Welche tief bewegten Lebensläufchen Welche Leidenschaft, welch wilder Schmerz! Eine Bachwelle und ein Sandhäufchen Brachen gegenseitig sich das Herz.
Gottfried Keller
Halte es für einen zuverlässigen Grundsatz: Wenn der Mensch wider das mystische Leben redet, so kennt er es nicht und hat keinen Begriff von der inneren Regeneration.
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz
Die Religion ist nicht wahr, weil die Evangelisten und Apostel sie lehrten, sondern sie lehrten sie, weil sie wahr ist.
Gotthold Ephraim Lessing
Nur der Irrtum ist unser Teil, Und Wahn ist unsre Wissenschaft.
Gotthold Ephraim Lessing
Wenn einmal erst erscholl das rechte Wort, So tönt es unvertilgbar fort und fort, Und wär' es auch nach Hunderten von Jahren, Sein Tag erscheint dem ausgesprochen Wahren.
Nikolaus Lenau
Viel muß man lesen, nicht vielerlei… Ich meine nicht Vieles, sondern viel: ein Weniges, aber mit Fleiß.
Gotthold Ephraim Lessing
Von Diesseits nach Jenseits ist für schwärmerische Seelen nur ein Katzensprung.
Johann Nepomuk Nestroy
Wer mich ein Genie nennt, den schlag ich hinter die Ohren!
Gotthold Ephraim Lessing
Der politische Despotismus ist stets bereit, der Sinnlichkeit des Menschen, die weitgehendsten Concessionen zu machen und so gleichsam den besseren Menschen im Schlamme der Luft zu ersticken.
Gustav Adolf von Lindner
Was sich von selbst versteht, ist gerade das, was man den Leuten sagen muß.
Unbekannt
Gott will nicht leere Köpfe und engherzige Gemüter zu seinen Kindern, sondern solche, deren Geist von sich selbst arm, aber reich an Erkenntnis Seiner ist und der in diese Erkenntnis Gottes allen Wert setzt.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Der Freunde Eifer ists, der mich Zugrunde richtet, nicht der Haß der Feinde.
Friedrich von Schiller
Es kommt nur darauf an, das innere Wesen festzuhalten, mit einer Art schonungsloser Kühnheit ins Leben einzugreifen und es auszuleben.
Wilhelm Freiherr von Humboldt
Neid ist unbedingte Anerkennung.
Emanuel Wertheimer
Im diesem großen Werke, dem neuen Testament, ruht das Geheimnis aller Geheimnisse.
George Gordon Byron
Ich denke mir manchmal, daß Grausamkeit die einzige wirkliche Sünde ist.
George Louis Palmella Busson du Maurier
Die fortschreitende Vernunft zielt im wesentlichen darauf hin, die Gattung Mensch, also das Wesen, das imstande ist, zu denken und sich eine natürliche Ordnung zu schaffen, nicht nur unglücklich zu machen, sondern auszurotten.
Giacomo Graf Leopardi
Tröstet den Traurigen nicht und vergönnt ihm ruhige Tränen; Freundliches Mitleid nur pflege des Kranken Gefühl.
Jean Paul
Wärme mir einer das verdroschene Märchen von Redlichkeit auf, wenn der Bankrott eines Taugenichts und die Brunft eines Wollüstlings das Glück eines Staates entscheiden.
Friedrich von Schiller
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