Zitate
Strebe weise zu sein, nach richtigem Denken zu handeln, denn es gehet der Tat stets der Gedanke voraus.
Friedrich Wilhelm Adami
Freundschaft, nicht Geburt, macht uns zu Brüdern.
Friedrich von Schiller
In Frankreich läßt man die in Ruhe, welche das Feuer legen und verfolgt die, welche die Sturmglocke läuten.
Nicolas Chamfort
Gefährlich ist's, ein Mordgewehr zu tragen, und auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
Friedrich von Schiller
Nun möge aus mir werden, was da wolle, wenn nur das aus mir wird, was meiner Natur nach aus mir werden soll, so werde ich das Rechte.
Richard Wagner
Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrau'n ist Frieden. Wer das Vertrau'n vergiftet, o der mordet Das werdende Geschlecht im Leib der Mutter.
Friedrich von Schiller
Das ist des Dichters wahre erhabene Kunst, dem Leser die Begebnisse, die er erzählt, so lebhaft vor Augen zu führen, daß ihm die Gegenwart und seine ganze Umgebung zu entfliehen scheint, und daß er nicht nur ein Kunstwerk empfindet, sondern über dessen klarer Natürlichkeit die Kunst vergißt und die Begebenheit miterlebt.
Rainer Maria Rilke
Wieviel Erde braucht der Mensch?
Leo Tolstoi
Neigungen haben die Götter, sie lieben der grünenden Jugend lockigte Scheitel; es zieht Freude die Fröhlichen an.
Friedrich von Schiller
Das Wort ward nicht nur Mensch, sondern Fleisch.
Hermann Friedrich Kohlbrügge
Le style c'est l'homme: dieses Wort ist so wahr, daß der Schreibende sich am sichersten dort zu verraten pflegt, wo er sich am ängstlichsten zu verstellen trachtete.
Arthur Schnitzler
Etwas fürchten und hoffen und sorgen muß der Mensch für den kommenden Morgen, daß er die Schwere des Daseins ertrage und das ermüdende Gleichmaß der Tage.
Friedrich von Schiller
Deiner Selbstkritik wird immer und mit Bereitwilligkeit zugestimmt, dem Eigenlob niemals.
Michel de Montaigne
Teilnehmen ist wichtiger als siegen.
Pierre Baron de Coubertin
Beim Sterben hat die Gemeinschaft nicht mitzuspielen; dieser Akt ist ein Monolog.
Michel de Montaigne
Charaktere ohne Handlungen sind lahm, Handlungen ohne Charaktere blind.
Hugo von Hofmannsthal
Ein Album ist der Menschen inn'res Leben, Das aufbewahrt in Gottes Händen bleibt, Ein leeres Blatt wird Jeglichem gegeben, Und Jeder ist nur, was er darauf schreibt.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben
Gott lenkt den Seemann, steuern muß er selber.
Volksmund
Freunde, bedenkt euch wohl, die tiefere, kühnere Wahrheit laut zu sagen: Sogleich stellt man sie auch auf den Kopf.
Friedrich von Schiller
Rings um unsere Himmelsleiter Toben Liebe, Lob, Haß, Spott, Unter uns Millionen Streiter, Über uns der stille Gott.
Richard Fedor Leopold Dehmel
Eifersucht ist die abgefeimteste Kupplerin.
Friedrich von Schiller
Dann müßten die Natur des Mannes und seine althergebrachten Gewohnheiten, die ihm schon zur zweiten Natur geworden sind, von Grund auf geändert werden, ehe der Frau eine gerechte und angemessene Stellung in der Gesellschaft eingeräumt werden könnte.
Nathaniel Hawthorne
Deutsche Literatur, du schnurriges Stammbuch der Völker! Jeder schreibt sich hinein, wie es ihm grad gefällt.
Friedrich Hebbel
Ich weiß nicht, was ich bin, ich bin nicht, was ich weiß: ein Ding und nicht ein Ding, ein Pünktchen und ein Kreis.
Angelus Silesius
Die wahren Endursachen der Natur sind ihre Verhältnisse zu unserem Gemüt, zu unserem unsterblichen Schicksal.
Anne Louise Germaine de Staël
Schon manche Liebe ging zugrunde – an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit – noch keine.
Otto Weiss (auch: Weiß)
Zum Glück ists nicht zu spät.
Georg Rollenhagen
Ein Zufall nur? Vielleicht auch mehr – und was ist Zufall anders als der rohe Stein, der Leben annimmt unter Bildners Hand?
Friedrich von Schiller
Entworfen bloß ist's ein gemeiner Frevel, vollführt ist's ein unsterblich Unternehmen.
Friedrich von Schiller
Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk, Man kommt nicht aus mit sanften Mitteln; alles Läßt sich nicht schonen.
Friedrich von Schiller
Unglaube und Aberglaube sind beide Angst vor dem Glauben.
Søren Aabye Kierkegaard
Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung.
Friedrich II., der Große
Es ist ein fürchterliches Gedränge in der Welt um das tägliche Brot, so fürchterlich, als es früher nie gewesen. Alle Staaten, alle Völker sind auf das Äußerste angestrengt, die Finanz ist die erste Wissenschaft des Staates geworden, und auch die einzelnen Menschen müssen jetzt schon ein wenig mitfinanzen. Ich scheine hier von etwas Kleinem zu sprechen, freilich von etwas Kleinem und Gewöhnlichen, von dem täglichen Brote. Ihr Stolze und Freie schauet mit der Idee voll Mut und Liebe noch so weit über das dürftige Leben hinaus und lächelt unsrer Sorgen. O, ihr werdet nur zu bald erkennen, daß ich von etwas sehr Großem gesprochen habe.
Ernst Moritz Arndt
Der, welcher Gedanken ausspricht, die der Gegenstand seines langen und wiederholten Nachdenkens gewesen sind, bleibt, ohne es zu wollen, dunkel auch für den Gebildeten.
Alessandro Graf Manzoni
Manches scheint kräftig und ist nur geschwollen. Das gilt auch von Büchern.
Otto von Leixner
Das Wort ist frei, Die Tat ist stumm, der Gehorsam blind.
Friedrich von Schiller
Aus Menschenliebe, nicht aus Menschenfurcht gilt es, die Beleidigung still hinzunehmen.
Carl Hilty
Die Liebe neigt ihrer Natur nach so sehr zu Verschwiegenheit und Geheimnis, daß man behaupten kann, alles, was nicht geheim und verschwiegen vor sich geht, ist keine Liebe.
Madeleine de Scudéry
Das nötigste für jeden begabten Menschen ist: die Grenzen seiner Begabung zu erkennen. Viele sind schon zu Grunde gegangen, weil sie mit fieberhaftem Ehrgeiz erstrebten, was ihrem Wesen widersprach.
Otto von Leixner
Der Krieg ernährt den Krieg.
Friedrich von Schiller
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