Zitate
Es gibt Gewissensbisse auch nach guten Werken: ihr Ungewöhnliches, das was aus dem alten Milieu heraushebt.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Der Geist des Widerspruchs und die Lust zum Paradoxen steckt in uns allen.
Johann Wolfgang von Goethe
Gedanken sind spielerische Kräfte; sie entschleiern und verhüllen nichts. Ihr Wert ruht einzig in der Bereicherung und Vertiefung des menschlichen Geistes.
Paul Richard Luck
Ich musste also das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen.
Immanuel Kant
Der Kopf faßt kein Kunstprodukt als nur in Gesellschaft mit dem Herzen.
Johann Wolfgang von Goethe
Unsere Toten leben fort in den süßen Flüssen der Erde, kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt, und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberfläche der Teiche kräuselt.
Chief Noah Seattle
Ich glaube, dass die Vegetarianer mit ihrer Vorschrift, weniger und einfacher zu essen, mehr genützt haben als alle neueren Moralsysteme zusammengenommen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Der Gewissensbiss: Zeichen, dass der Charakter der Tat nicht gewachsen ist.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Man muss es in aller Tiefe nachempfinden, welche Wohltat das Weib ist.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Einzig die Energie und der Wille können unsere Unabhängigkeit gewährleisten. Wer die Freiheit will, muß bereit sein, ihr bis zum letzten Atemzug alles zu opfern. Laßt eure Arbeit und eure Geschäfte im Stich, erhebt offen eure Stimme; begebt euch auf die öffentlichen Plätze, spornt die ganze Nation dazu an, die Waffen zu ergreifen, und gehorcht ihrem Führer, wer es auch sei!
Kemal Atatürk
Große Männer sind es zuweilen auch in kleinen Sachen.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
Weder Beobachtungen noch Versuche decken die letzten Gründe auf, noch bauen sie eine Brücke vom Sinnlichen zum Übersinnlichen, vom Leib zur Seele, von der Materie zum Geist. Kein Hebel sprengt das Tor zu dem innersten Geiste, kein Werkzeug rollt den Schleier der Isis auf.
August Boeckh
Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden Bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
Friedrich von Schiller
Der Wandrer „Kein Pfad mehr! Abgrund rings und Totenstille!“ — So wolltest du’s! Vom Pfade wich dein Wille! Nun, Wandrer, gilt’s! Nun blicke kalt und klar! Verloren bist du, glaubst du — an Gefahr.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Ein Rater in zwei Feinden Mitten kann es leicht mit beiden verschütten.
Wilhelm Hauff
Ein Mensch, wie er sein soll: das klingt uns so abgeschmackt wie: „ein Baum, wie er sein soll“.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Das Schlimmste, was einem Dichter passieren kann, das ist: für seinen eigenen Einfall nicht reif zu sein.
Arthur Schnitzler
Vergiß nicht, daß erst das Weib den Mann zum Manne macht, deshalb darf der Mann kein Jüngling mehr sein, und deshalb soll er sein Weib auswählen und nicht bloß nach dem Gefühl der Liebe…, sondern mit Ernst und Furcht.
Paul Ernst
Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Der Engländer liebt die Freiheit wie sein rechtmäßiges Weib, er besitzt sie, und wenn er sie auch nicht mit absonderlicher Zärtlichkeit behandelt, so weiß er sie doch im Notfall wie ein Mann zu verteidigen. Der Franzose liebt die Freiheit wie seine erwählte Braut. Er glüht für sie, er flammt, er wirft sich zu ihren Füßen mit den überspanntesten Beteuerungen, er schlägt sich für sie auf Tod und Leben, er begeht für sie tausenderlei Torheiten. Der Deutsche liebt die Freiheit wie seine alte Großmutter…
Heinrich Heine
Was schöne Seelen schön empfunden, Muß trefflich und vollkommen sein.
Friedrich von Schiller
Das Gemeine kann einer nicht verbergen, und wenn er in Gold gekleidet ist.
Wilhelm Vogel
Der neue Glaube Es bildet sich der Glaubenssatz allmählich: Der liebe Gott ist tot Gott hab' ihn selig!
Oscar Blumenthal
Was hilft es dir, damit zu prahlen, Daß du ein freies Menschenkind? Mußt du nicht pünktlich Steuern zahlen, Obwohl sie dir zuwider sind?
Wilhelm Busch
Das Geständnis der Ohnmacht, Gott in Wahrheit zu erkennen, ist die letzte Erkenntnis der Aufrichtigen.
Abu Hamid al-Ghazâlî
Wer zu bereuen nicht errötet, wird sich Reue nie ersparen.
Friedrich von Schiller
"Staatliche Herrschaft fällt naturgemäß demjenigen zu, der die Macht hat, sie auszuüben und sie stützt sich von Haus aus auf ""das Recht des Stärkeren""."
Adolf Joseph Matheus Merkel
Man ist im allgemeinen zu geneigt, die Hilfe der Anschauung für das Gedächtnis zu überschätzen. Eine zu große Fülle von Anschauungen zerstreut und hinterläßt keine festen Gedächtnisbilder.
Jürgen Bona Meyer
Jung bleiben heißt, seine Erinnerungen nicht mit sich altern lassen.
Peter Sirius
Der Hochmut [...] ist eine Art von Ehrbegierde, nach welcher wir anderen Menschen ansinnen, sich selbst in Vergleichung mit uns gering zu schätzen, und ist also ein der Achtung, worauf jeder Mensch gesetzmäßigen Anspruch machen kann, widerstreitendes Laster.
Immanuel Kant
Schnell knüpfen sich der Liebe zarte Bande, Wo man beglückt, ist man im Vaterlande.
Friedrich von Schiller
Das Schlimmste ist das verdorbene Beste.
Carl Hilty
Im Grunde genommen ist der Absinth ein Magenmittel, aber ein bösartiges. Er ist wie ein verräterischer Freund, der unter dem grünen Mantel der Hoffnung versucht, einem die Augen auszukratzen und den Leib zu durchbohren.
Paul Verlaine
Man genießt und fühlt den Reichtum nur in der Minute, wo man ihn unverhofft bekommt; darauf wird er zur Armut.
Jean Paul
Unterschied der Stände Auch in der sittlichen Welt ist ein Adel; gemeine Naturen Zahlen mit dem, was sie tun, schöne mit dem, was sie sind.
Friedrich von Schiller
Nur große Seelen lieben die Einsamkeit und können sie vertragen.
Ludwig Habicht
Verzag nicht an der eignen Kraft! Dein Herz ist reich genug, sich selber zu beleben.
Friedrich von Schiller
Anderen zu dienen, muß uns stets wichtiger sein, als uns selbst zu helfen; denn die Sache für uns können wir dem Heiland übergeben, die andere behalten wir.
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf
Was ich gewesen, bin ich noch. Die Lage der Dinge nur hat sich seitdem gewandelt.
Friedrich von Schiller
Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr, wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.
Karl Ferdinand Gutzkow
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