Zitate
Von einem sicheren Hafen aus kann man leicht Ratschläge erteilen.
Friedrich von Schiller
Ich habe niemals in meinem Leben jemand betrogen, noch weniger werde ich die Nachwelt betrügen.
Friedrich II., der Große
Ein Plebejer ist nicht der, der niedrig steht, sondern niedrig fühlt.
Oswald Spengler
Fleiß und Ordnung kann sich jeder angewöhnen; das Angeeignete ist die höhere Tugend, Fähigkeit und Geschick aber sind nur überkommene Naturgaben.
Berthold Auerbach
Politiker und Journalisten sind auf seltsame Art und Weise von einander abhängig, trotzdem hassen sie einander.
Enoch Arnold Bennett
Künste und Wissenschaften gehen Hand in Hand; wir verdanken ihnen alles; sie sind die Wohltäter des Menschengeschlechts.
Friedrich II., der Große
Verlange nicht nach Geld und Würden dieser Welt, die Würde ist ein Brunnen, und Schlangen gleicht das Geld.
Hafis (?afe?)
Denn es hat noch nie einen dünkelhaften Menschen gegeben, der eine so lächerlich gute Meinung von sich hatte wie ein Liebender von der geliebten Person.
Sir Francis von Verulam Bacon
Mir scheint, daß Menschlichkeit die erste Eigenschaft eines vernünftigen Wesens sein muß.
Friedrich II., der Große
Zwölf Apostel und doch nur ein einziger Judas darunter? Würbe der Göttliche heut, zählte er mindestens elf!
Friedrich Hebbel
Was der Mund zu sprechen gewöhnt ist, daran gewöhnt sich das Herz zu glauben.
Friedrich Hölderlin
Mancher Kranz auf einem Grab ist eine Dornenkrone der Reue.
Peter Sirius
Den Ansichten der weisesten Gesetzgeber folgend, glaube ich, es sei besser, Verbrechen zu verhindern und zu verhüten, als sie zu bestrafen; dies ist mir gelungen.
Friedrich II., der Große
Wenn man ein allen gemeinsames Landgebiet gemeinschaftlich bebaut, so geht es langsam, weil Lässigkeit in der Arbeit vorkommt. Verteilt man das Landgebiet, so geht es geschwind, weil keine Lässigkeit mehr vorkommt.
Lü Bu We
Der philosophische Geist gibt Grundsätze an; diese sind die Quellen der Beurtheilung und die Ursache vernünftiger Handlungen.
Friedrich II., der Große
Die Nachwelt allein, die ohne Leidenschaft und Eigennutz richtet, vermag uns zu verurteilen.
Friedrich II., der Große
Es gibt Leute, die dem Geschick folgsam sind; ich bin nicht derartig, und wenn ich für andere gelebt habe, will ich für mich sterben.
Friedrich II., der Große
Wahn ist eine blinde Kuh.
Christoph Lehmann
Es ist eine alte Wahrheit, daß das Amt den Mann ehrt, aber nicht ändert.
Friedrich II., der Große
Man hat sich eher verredet als verschwiegen.
Alter Spruch
Wie die Männer sind! Die schämen sich ihrer Tränen mehr, als ihrer Sünden! Eine geballte Faust, warum die nicht zeigen, aber ein weinendes Auge?!
Friedrich Hebbel
Mit der Wahrheit kommt man vor Gott.
Jüdisches Sprichwort
Eine Frag' ist's, die zu lösen bliebe, Ob Lieb' das Glück führt oder Glück die Liebe.
William Shakespeare
Kein Mann ist imstande, den Wert eines Weibes zu fühlen, das sich zu ehren weiß.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Mäßigung der Großen mäßigt nichts als ihre Laster.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
Die Übertreibungen sind nirgends gut, und so ist es auch nicht gut, wenn die Menschen sich vor allem fürchten, was nicht schon bekannt und ausgemacht ist, und deswegen jedes Streben nach einem Vollkommneren, als schon vorhanden ist, für schlimm und schädlich halten.
Friedrich Hölderlin
Ohne unzärtlich gegen die Seinigen zu sein, ist man doch in seinen schönen Jahren etwas mehr sich selbst genug. Aber wenn man eine Weile in der kalten Welt hin und her gelebt hat, dann wird man erst einer so treuen Teilnahme, wie die zwischen Eltern und Kindern und Geschwistern ist, recht bedürftig.
Friedrich Hölderlin
Halte dich fern von habsüchtigen Freunden, welche nur aus Eigennutz deine Freundschaft suchen.
Buch des Kabus (Qabus-nama)
Und magst in der Prosa den Herrgott du flieh'n – In der Dichtung kommst du nicht aus ohne ihn!
Heinrich Vierordt
Schärfe deinen Sinn für unliebsame Wahrheiten.
Ambrose Gwinnett Bierce
Die besten Zitate von Christian Gottfried Körner, Bjørnstjerne Bjørnson, Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Der Mensch ist der beste, der nur die Fehler hat, die die Zeit von selbst wegnimmt.
Friedrich Hebbel
Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere.
Kurt Tucholsky
Die Freude macht den Menschen gesellig, der Schmerz entfremdet ihn von den andern.
Friedrich Hebbel
Halten Sie nur unbekümmert an den höchsten Zielen fest und seien Sie versichert, daß gerade aus diesem Streben Kräfte und Mittel fließen, durch welche die idealen Gedanken sich in reale Taten umsetzen.
Ludwig Weniger
Wir sind höflich aus Stolz.
Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
Es ist zuweilen, als ob ganze Generationen mit Blindheit geschlagen wären; indem sie untereinander streiten, bahnen sie dem gemeinschaftlichen Feinde den Weg.
Leopold von Ranke
Du mußt den Menschen in dir beherrschen, um den Gott in dir zum Führer werden zu lassen.
Wilhelm Vogel
Je härt'rer Kampf, so rühmlicher der Sieg.
Franz Grillparzer
Die wahre Religiosität zeigt sich im ganzen Verhalten des Menschen.
Wilhelm I.
Eine neue Lehre bedarf neuer Wunder.
Deutsches Sprichwort
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