Zitate
Gar oft sind die Verspotteten lustiger als die Spötter!
Otto Weiss (auch: Weiß)
Eine Frau ist nicht so jung, wie sie sich anzieht, sondern wie sie sich mit bewußtem Stolze ausziehen darf.
Carl Ludwig Schleich
Wer laut von seiner Demut spricht, Wird wohl in seines Herzens Falten Ein schön Stück Hochmut Verborgen halten.
Carl Weitbrecht
Vom trostlosesten Unglauben führt der nächste Weg zum albernsten Aberglauben.
Ignaz Heinrich Carl Freiherr von Wessenberg-Ampringen
Und was du tust, ist es nicht das Gleiche?! Zu einem Andern aber sagst du: er sei ein Tor!
Cäsar Otto Hugo Flaischlen
Im Gebet vollzieht sich eine magische Verrichtung. Das Gebet ist eine der großen Kräfte der geistigen Dynamik. Es löst so etwas wie einen elektrischen Rückschlag aus.
Charles Baudelaire
Theorie der wahren Zivilisation: Sie liegt weder im Gras noch im Dampf noch im Tischerücken, sondern einzig und allein in der Verminderung der Erbsünde.
Charles Baudelaire
Was die Geliebte uns lieber macht, ist die Ausschweifung mit anderen Frauen.
Charles Baudelaire
Wir lieben die Frauen um so mehr, je fremder sie uns sind.
Charles Baudelaire
Heller lernen wir das Gute sehen, wenn das Herz sich nach dem Kummer freut.
Johann Gottfried Seume
Ein Hauptmittel der Zeitersparnis ist die Abwechslung im Gegenstand der Arbeit. Mit einer gewissen Geschicklichkeit darin, die sich durch Übung mehr als durch Nachdenken erwirbt, kann man fast den ganzen Tag fortarbeiten.
Carl Hilty
Helden dienen.
Carl Hilty
Nicht Freude suche ich, sondern Seligkeit.
Carl Hilty
Rein, der Pflicht zu leben, ist das Sicherste von allen Lebensregeln. In diesem Bewußtsein wird man auch das Unvermeidliche, Unangenehme ruhig ertragen.
Carl Hilty
Ein Wissen, das wohlgeordnet ist, haftet besser in unserem Gedächtnis.
Lucius Annaeus Seneca
Die Frau ist das Herz der Welt, und dieses Herz ist dazu berufen, sich gegen alles Ungerechte und Gemeine aufzulehnen.
Luise Büchner
Unter dem Schutze eines ungereimten positiven Gesetzes glaubt man ohne Scheu das Gesetz der Vernunft und Billigkeit verhöhnen zu dürfen.
Friedrich von Schiller
Wahrhaft Liebende betrachten alles, was sie bisher empfunden, nur als Vorbereitung zu ihrem gegenwärtigen Glück.
Johann Wolfgang von Goethe
Je sinnlicher wir leben, desto leichter geht der ganze Stoffwechsel vor sich, desto heiterer wird der Geist, desto gesünder der Körper.
Richard Fedor Leopold Dehmel
Erwarte keine Religion in Zeiten, in denen es leichter ist, einem Heiligen zu begegnen als einem Menschen, und keine Kunst in Zeiten, die die Zahl ihrer Künstler über die ihrer Handwerker hinaus vermehren.
Johann Heinrich Füssli
Die Vernunft ist die Wurzel des Rechts.
Lü Bu We
Einen Freund gefunden zu haben, das scheinen manche Menschen die Entdeckung eines bequemen Sophas zu nennen, auf welchem sie glauben, sich mit ihren Unarten so recht ausflegeln zu können.
Karl Ferdinand Gutzkow
Wie du selbst vor der Strafe zitterst und den Tod fürchtest, so sollst auch du, im Nächsten dein Ich erkennend, weder töten noch richten.
Buddha
Wo Lust aufblüht, blüht Leid. Wo Lust verwelkt, verwelkt auch Leid.
Buddha
Es ist einem jeden vergönnt, seinen eigenen Geschmack zu haben; und es ist rühmlich, sich von seinem eigenen Geschmacke Rechenschaft zu geben.
Gotthold Ephraim Lessing
Die Frau kommt häufig erst dann zum letzten Genuß einer Liebesstunde, wenn sie einer Freundin davon erzählt.
Carl Hagemann
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen Sich alle Bande frommer Scheu, Der Gute räumt den Platz den Bösen Und alte Laster walten frei.
Friedrich von Schiller
Was hilft es mir, gutes Eisen zu fabrizieren, wenn mein eigenes Inneres voller Schlacken ist?
Johann Wolfgang von Goethe
Die Quelle der Glückseligkeit des Menschen liegt nicht in seinen Empfindungen, sondern in seiner Tätigkeit.
Carl Hilty
Leider kann das nimmer sein, Daß Gut und Erdenehren Und Gottes Gnade kehren Zusammen in ein Herze ein.
Walther von der Vogelweide
Die besten Zitate von Charles Baudelaire, Freiherr Ferdinand Hoffmann, Anne Louise Germaine de Staël
Wir halten uns niemals an die Gegenwart, sondern nehmen ständig die Zukunft voraus und rufen die Vergangenheit zurück. Wir sind so unklug, in Zeiten umherzuirren, die uns nichts angehen, um nicht an die einzige Zeit zu denken, die uns wirklich gehört. Wir sind so eitel, uns an die Zeiten zu klammern, die für unser Leben noch nichts oder nichts mehr bedeuten, um der einzigen zu entfliehen, die wirklich da ist.
Blaise Pascal
Und Worte sind es doch, die einst So schwer in deine Schale fallen: Ist keins ein nichtiges von allen, Um jedes hoffst du oder weinst.
Annette von Droste-Hülshoff
Der Drang nach Freiheit war der Ursprung des Protestantismus.
Carl von Ossietzky
Kein Frauenzimmer will etwas, weil sie es eben will; sie will es so und nur so; aber sie will es nie so absolut, daß sie es nicht sollte anders haben können, sobald sie es einmal anders will.
Bogumil Goltz
Wo der Muth fehlt, muß die Frechheit herhalten.
Unbekannt
Und so [...] gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet sein kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntnis, also umso mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zuteil ward, der nur ein kurzes Siegesfest beschieden ist, zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox verdammt und als trivial geringgeschätzt wird.
Arthur Schopenhauer
Das Alter trennt uns nach und nach von empfänglichen Menschen, selten kehrt ein Klang und Ton, den man aussendet, lebhaft und ergötzlich zurück.
Johann Wolfgang von Goethe
Es ist dem Sterblichen selten gegeben, einen Kampf recht auszukämpfen, wie hoch er seine Seele auch heben mag in göttlichen Stunden, hinunter auf die Erde muß sie wieder.
Jeremias Gotthelf
Wie du beim Gehen darauf achtest, daß du nicht in einen Nagel trittst oder dir den Fuß verstauchst, so nimm dich auch davor in acht, daß das leitende Prinzip in dir keinen Schaden nimmt. Und wenn wir diese Regel bei jeder Handlung einhalten, dann werden wir mit größerer Sicherheit an die Sache herangehen.
Epiktet
Gewalt über den Willen gibt auch Gewalt über den Körper.
Buddha
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