Zitate
Der gute Aphoristiker muß hassen können.
Otto Weininger
Wenn Schuld und Kummer dich bedrängen, Die Beicht' erleichtert dir das Herz; Der Dichter beichtet in Gesängen Sich rein von Leidenschaft und Schmerz.
Emanuel Geibel
Der Schmeichler geht immer links, um später rechts gehen zu können.
Emanuel Wertheimer
Man gelangt schließlich zu dem Ideal – keines zu haben.
Emanuel Wertheimer
Nur der Geist gibt dem Menschen Leben, und von den Menschen hängt es ab, ob sie es behalten oder verlieren. Durch das Leben des Fleisches quälen die Menschen sich und andere, durch das Leben des Geistes werden sie die volle Befriedigung des Lebens erreichen, die ihnen auch vorbestimmt ist.
Leo Tolstoi
Rede nie schlecht über dich.
Charles Maurice de Talleyrand
Man sieht, es bessert doch nicht Elend, Reu' noch Zeit; Einmal ein Lumpenhund, er bleibt's in Ewigkeit.
Johann Wolfgang von Goethe
Warum das Elend so wenig rührt? Aus ästhetischen Gründen: es wiederholt sich zu oft.
Emanuel Wertheimer
Gott hat ja den Menschen so geschaffen, daß er leuchtende Werke vollbringen kann, die im Himmel strahlen.
Hildegard von Bingen
Die besten Gesetze können sich ja nicht selbst administrieren, sondern müssen wieder von Menschen administriert werden; und ein Mann, der immer und sicher und unverrückt das Rechte wollte, ist ein Gesetz, das sich selbst administriert.
Matthias Claudius
Nicht zu reden gilt es, sondern das Steuer zu führen.
Lucius Annaeus Seneca
Je mehr du Leidenschaften nährst, desto hungriger werden sie.
Otto von Leixner
Er lügt wie gedruckt.
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
Aus der freien Narrheit der Individuen kann für den Staat große Weisheit gedeihen.
Johann Gottfried Seume
Wir kranken an heilbaren Übeln, und da unsere Natur zum Guten angelegt ist, so hilft sie uns, wenn wir uns heilen wollen.
Lucius Annaeus Seneca
Niemand schlummert sich fromm. Nur durch Mühe und Sorgen und mancherlei Künste erreichen wir den steilen Gipfel. Hier ist die Szene des Kampfes, nicht der Ruhe.
Edward Young
Wo's not tut, läßt sich alles wagen.
Edwin Karl Rochus Freiherr von Manteuffel
Ein Politiker steckt im Leben, unbekannt wo. Der Ästhet flieht aus dem Leben, unbekannt wohin.
Karl Kraus
Der Pöbel ist der größte Hauf' auf Erden.
Christian Fürchtegott Gellert
Sprach-Kürze gibt Denk-Weite.
Jean Paul
Die besten Zitate von Carl Hagemann, Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield, Napoleon I. Bonaparte
Der Aberglaube, die Furcht, der Geiz, der Haß, der Lebensüberdruß und viele andere böse Dinge sind oft ausschließlich Produkte der Langeweile und der Schwäche des Willens.
Dr. Josef Hermann
Das Schlechte, was man von sich sagt, findet immer Glauben, das Gute nicht.
Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
Die Dichter und die Zeit Wir sind deine Flügel, o Zeit, doch nicht die tragende Klaue! Oder verlangst du so viel: Flügel und Klaue zugleich?
Hugo von Hofmannsthal
Kein Richter kann richten, es wisse denn, was Recht ist.
Alter Spruch
Wer zög' sein Haupt auch aus dem Halsring Glauben, Der ewig festsitzt wie bei Ringeltauben.
Dschami
Bedenke: Menschen, die dir ihre Sympathie bekunden, wenn du in Schwierigkeiten bist, wollen die Details wissen.
Edgar Watson Howe
Das einzige unfehlbare Kriterium der Weisheit für den vulgären Geist: Der Erfolg.
Edmund Burke
In allen Dingen sachlich sein heißt, sich den Sachen unterwerfen.
Eduard Graf von Keyserling
In jedem Augenblick wird durch seine Erlebnisse, Gedanken und Taten etwas anderes aus dem Menschen.
Eduard Graf von Keyserling
Ein bis zum Stolz gehendes Selbstbewußtsein, wenn es richtig gelenkt ist, kann ein sicheres Moralprinzip werden.
Berthold Auerbach
Gesetze sind wie Arzneien, sie sind gewöhnlich nur Heilung einer Krankheit durch eine geringere oder vorübergehende Krankheit.
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
Die bittersten Pillen sind die besten für die Gesundheit.
Don Bosco
Die Poesie ist die Aufhebung der Beschränkungen des Lebens.
Franz Grillparzer
Wenn wir uns unserer eigenen Ehre wegen abmühen, haben unsere Gedanken und Werke keinen Wert.
Don Bosco
Mutterliebe, ewig jung und morgenfrisch, O du reicher, immerdar gedeckter Tisch! Jedes Kind hat Teil an dir, doch wunderbar: Jedes Kind besitzt dich ganz und gar.
Dr. Gustav Legerlotz
Die Alten möchten die Jugend immer klüger machen, als sie selber ehedem waren; sie vergessen aber, daß auch sie sich damals genau ebenso klüger dünkten als die ihnen ratenden Alten.
Peter Sirius
Was die Erde trennt den Tag über, soll des Abends in Gott sich wieder suchen und finden.
Jeremias Gotthelf
Die Erfindungen der Menschen schreiten von Jahrhundert zu Jahrhundert fort. Die Tugend und Bosheit der Welt bleibt im allgemeinen dieselbe.
Blaise Pascal
Nur Frauen sollten über Männer urteilen. Männer wissen zu wenig voneinander. Das große Examen kann ihnen nur eine Frau abnehmen.
Carl Hagemann
Herr von Plotho warf den kaiserliche Notarius Aprill die Türe hinunter und zur Treppe hinaus.
Johann Georg August Galletti
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